Presseinformation vom 16.10.2017

Strategien gegen ständige Erreichbarkeit

Digitale Balance durch Achtsamkeit

Die Kommunikationsnetze werden weltweit immer weiter ausgebaut. Über diese gelangen E-Mails, Anrufe oder Kurznachrichten in rasender Geschwindigkeit um den Globus. Sie erreichen Arbeitnehmer und Selbstständige auch außerhalb der Büros, nach den regulären Arbeitszeiten und teilweise selbst im Urlaub auf Notebooks, Tablets sowie Smartphones. Die verbesserten Kommunikationsmöglichkeiten, die zu einer ständigen Erreichbarkeit im Job führen, sind Fluch und Segen zugleich. Auf der einen Seite können sich kurzfristig bietende Chancen ergriffen, Flexibilitätspotenziale genutzt und Produktivitätsvorteile generiert werden. Andererseits drohen aber auch Stress und Überanstrengung, die nicht nur die persönliche Gesundheit des Arbeitnehmers, sondern auch das Familienleben gefährden können. Letztlich betrifft dieses dann oft auch das Unternehmen und die ganze Gesellschaft.

Die Stille Revolution: Achtsamkeit im Job

Auch zu Hause ist das Diensthandy immer griffbereit: Viele Arbeitnehmer sind nach Feierabend weiter für Chef und Kollegen erreichbar. Doch die ständige Alarmbereitschaft kann krank machen – Betroffenen drohen unter anderem Schlafstörungen und ein Verlust der Erholungsfähigkeit. Das ist das Ergebnis einer Studie der Initiative Gesundheit und Arbeit (IGA). „Im Durchschnitt wird ein Arbeitnehmer alle 11 Minuten durch Email, Nachrichtensignale oder Anrufe gestört. Dies führt zu Konzentrationsstörungen, Nervosität, schlechtes Zeitmanagement bis hin zum digitalen Burnout. Die tägliche Email-Flut lässt den Berg an unerledigten Aufgaben immer größer werden, so dass der Arbeitnehmer zusehends unter Druck gerät und kaum notwendige Pausen zwischen den Aufgaben einlegt“, erklärt Ulrike Stöckle, Digital Detox Coach. Stöckle bietet seit drei Jahren Offline-Seminare an und berät Unternehmen und Personalverantwortliche, die innerhalb bereits bestehender BGM-Maßnahmen sich nun auch den Themen „ständige Erreichbarkeit“ sowie „Meditation, Achtsamkeit & Entspannung im Alltag“ widmen möchten.

Bei SAP gibt es bereits einen Achtsamkeitsdirektor und 11 ausgebildete Achtsamkeitstrainer. Tausende Angestellte des Weltkonzerns SAP meditieren im Büro. Das mindert nachweislich Stress und fördert die Kreativität. Jeden Tag werden in Walldorf halbstündige Meditationen angeboten und Kollegen können schweigend an „Mindful Lunches“ teilnehmen. Einige Manager eröffnen bereits offizielle Meetings mit einer Atemübung zum Runterkommen.

Mehr Effektivität im Offline-Modus

Wer keine gesundheitlichen Schäden durch ständige Erreichbarkeit riskieren will, kann in s.g. Digital Detox Seminaren wichtige Strategien für den Umgang mit Smartphone & Co. entwickeln sowie gesundheitsfördernde Achtsamkeitsübungen erlernen. An den zwei offline Seminartagen lernen die Teilnehmer wieder den achtsamen Umgang mit sich selbst und reflektieren den eigenen Umgang mit digitalen Geräten. Das Ziel: Produktivität und Wohlbefinden im Alltag steigern, Stresssituationen in Beruf und Privatleben minimieren und den guten Umgang mit Stress im Beruf und Privatleben erlernen. Spezielle Sessions leiten durch die zweitägige Auszeit – von Reflexionsrunden über Experteninputs bis hin zu angeleiteter Meditation und Naturerlebnissen, wie zum Beispiel das aus Japan stammende „Waldbaden“. Das Seminar lädt dazu ein, sich selbst, die psychologischen Hintergründe für das eigene Handeln und neue Chancen zu entdecken.

Waldbaden reduziert Stress

Längst ist „Shinrin-Yoku“, zu Deutsch „Waldbaden“, in Japan auch zu einer anerkannten Stress-Management-Methode avanciert. „Waldtherapie kommt gerade als neue Heilmethode in Deutschland an. Doch was ist so heilsam daran? Wissenschaftler erklären es mit dem sogenannten „Biophilia-Effekt“ – der Interaktion zwischen Mensch und Natur. „Wir setzen „Waldbaden“ gezielt zur Stressreduktion und für entspannende Achtsamkeits- und Atemübungen ein. Wissenschaftliche Studien belegen, dass ein eintägiger Aufenthalt im Wald s.g. Killerzellen um 40 Prozent erhöhen. Zusätzlich produziert der Körper unter dem Einfluss des Heilwaldes wesentlich mehr Proteine, die zusätzlich Krebszellen angreifen. Durch das Einatmen der ätherischen Öle und Terpene, die die Bäume in die Luft abgeben, wird unser Immunsystem gestärkt. Studien haben ferner ergeben, dass sich durch den Aufenthalt im Wald Angstzustände, Depressionen und Wut verringern, Stresshormone abgebaut werden und die Vitalität sich steigert“, so Stöckle weiter.


Info
Foto von Ulrike Stöckle
Ulrike Stöckle

Ulrike Stöckle bietet gemeinsam mit der Entspannungspädagogin Anne Steinmann Digital Detox Seminare an. Die Teilnehmer lernen u. a. den achtsamen Umgang mit sich selbst, der ständigen Erreichbarkeit durch digitale Geräte sowie Meditation, Achtsamkeit und Entspannung im Alltag. Neu auf im Seminar-Programm: Stressreduktion und Stärkung des Immunsystems durch die Anwendung von „Waldbaden“, auch bekannt unter dem japanischen Namen Shinrin-Yoku. (Foto: Thomas Pöhler)

Weitere Informationen und Seminartermine finden Sie unter www.thedigitaldetox.de.

Die aktuellen Seminar-Termine von THE DIGITAL DETOX® finden Sie hier: Seminare.

Für journalistische Recherchezwecke steht eine begrenzte Anzahl an Seminarplätzen zur Verfügung.


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